Gewinner beim 73. Europäischen Wettbewerb

In diesem Schuljahr wurden 16 Schülerinnen und Schüler zur Preisverleihung des europäischen Wettbewerbs nach München eingeladen. Ihr Engagement für aktuelle politische und gesellschaftliche Themen zeigt, dass sich die Jugend durchaus für das interessiert, was die Welt bewegt. Soziale Ungerechtigkeiten, Kriege, körperliche Übergriffe beschäftigen (leider) schon die Jüngsten an unserer Schule. In ihren künstlerischen Arbeiten begegnen die Schüler diesen Bedenken nicht mit abgedroschenen Phrasen und Schwarz-Weiß-Malerei, sondern mit einem bunten Appell, sich für eine bessere Welt einzusetzen. Dank der Neuausstattung des Kunstsaals mit einem iPad-Koffer konnten dieses Jahr auch einige Kurzvideos im Unterricht entstehen.

Der Kurzfilm „Hunger“ aus der Klasse 5B zeigt die unerschütterliche Hoffnung von Kindern, dass diese Welt doch eine gerechte sein möge und kein Kind hungern muss, indem eine sinnvollere Verteilung von Ressourcen gefordert wird: „Bringt Burger statt Bomben!“

Eindrucksvoll zeigt der Animationsfilm „Schach Matt“ von Schülern der Klasse 8A was passieren könnte, wenn die mächtigen Spielführer ihre Plätze verlassen und die Spielfiguren sich selbst überlassen. Sie finden gemeinsam zu einem friedlichen Gegenüber. „Be peaceful – not harmful! Build a peaceful Europe!“

Es ist nur eine symbolische Geste, die doch so viel Verletzlichkeit ausdrückt. In „Ein Teil von mir!“ hegt ein schutzbedürftiges Kind die Hoffnung, dass ihm kein Haar gekrümmt wird. Schon das Abschneiden der Haare überschreitet eine Grenze zu körperlicher Unversehrtheit. Die Forderung nach Respekt und der Beachtung von Kinderrechten von den Schülerinnen der 5B ist ein wichtiger Weckruf für uns alle.
Weitere Preise gingen an Bilder aus den Klassen 8A und 5B, sowie einem Gruppenpreis für die Kunstperformance „Demokratie gegen Autokratie“ für die Klassen 5B, 8A und 9B.
Angelika Walther

Gratulation an die Gewinner und ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten!
Marina Bednar (5B)
Korbinian Bierling (5B)
Sarah Edenhofer (5B)
Johannes Hartmann (5B)
Benedikt Mayer (5B)
Hannah Schmid (5B)
Theresa Schmid (5B)
Magdalena Sporer (5B)
Julian Hartelt (8A)
Moritz Halbmeyer (8A)
Alara Ogut (8A)
Silvio Rieger (8A)
David Rößle (8A)
Hada Yamin (8A)

Depression & Angststörung

Anlaufstellen für dich:

Nummer gegen Kummer: 116 111

Kinderschutzhotline: 0800 8888004

Die Aufklärung über psychische Erkrankungen, insbesondere auch über Depression und Angststörungen, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, zu der auch die Schulen einen wichtigen Beitrag leisten. Gesundheitsförderung und auch die Themen wie psychische Gesundheit und Umgang mit Stress spielen nicht nur in der Erwachsenenwelt eine große Rolle.

An den Schulen sind die regionalen Schulpsychologinnen (Frau Streicher ist jeden Freitag an der Realschule Peißenberg vor Ort), Schulpsychologen und Beratungslehrkräfte (Frau Knissel) vor Ort erste Ansprechpartner für Kinder und Jugendliche zu seelischen Notlagen, die über Schulprobleme hinausgehen.

Um eine frühe Diagnose und die entsprechende Therapie zu ermöglichen, übermitteln sie vor Ort wichtige und aktuelle Hinweise zu Beratungsstellen, Ärzten, Therapeuten und Kliniken im jeweiligen Schulumfeld.