Prävention

In den achten Klassen wurde dieses Jahr zum einen das Projekt „Zam g’rauft“, bei dem  die Schüler einer Klasse anhand von Erlebnisspielen von Herrn Tafertshofer (Jugendbeauftragter der Polizei) und Lehrern Informationen zur Gewaltprävention  erhalten und zum anderen ein Vortrag über die Gefahren des Internets bzw. des Smartphones durchgeführt

Ziel der erstgenannten Einheit ist es, Gewalt zu erkennen, zu sensibilisieren und zu zeigen, wie man gefährlichen Situationen aus dem Weg gehen kann. In Hinblick auf Gewalt im Bereich der neuen Medien, vor allem des Internets, konnten die Schulmedienscouts Herrn Cem Karakaya  für einen Vortrag zum Thema Cybermobbing und dessen fatale Auswirkungen auf die Betroffenen gewinnen. 

Zudem konnten wir dieses Jahr zwei neue Schüler für die Arbeit als Schulmedienscouts gewinnen. Alexander Brecht und Patrick Breitkopf, beide 9d, Tanja Christner und Jennifer Erhardt, beide 9c, erhielten mit anderen Schülern des Landkreises die Möglichkeit, sich im November als Medienscouts aus- und fortbilden zu lassen. Sie stehen mit Frau Kliegel den Schülern als Ansprechpartner bei Problemen mit Internet, Cybermobbing, Datenklau usw. zur Verfügung.

In den Klassen 5c, 6c und 6d wurde von Frau Kern und Frau Knissel zusammen mit den Klassenleiterinnen das selbsterarbeitete Konzept „Wir sind KLASSE!“ zur Stärkung der Klassengemeinschaft durchgeführt.

Natürlich wird auch das bewährte Konzept des Sozialtrainings in den fünften und sechsten Klassen weiter verfolgt. Frau Grabinger führt dazu über das gesamte Schuljahr verteilt immer wieder doppelstündige, Lions-Quest-basierte Einheiten durch.

Mit den „Fang-ned-o-Tutoren“ wurde das Präventionsprogramm an der Schule in diesem Jahr abgerundet. Hier erklärten sich Schüler und Schülerinnen der neunten Jahrgangsstufe bereit, sich als Tutoren ausbilden zu lassen. Diese setzten sich dann mit Schülern der sechsten Klassen  zu Themen wie Rauchen oder Alkoholkonsum präventiv auseinander. So sollen die Schüler in kleineren Einheiten während des Jahres mit diesen Themen konfrontiert werden und ihnen Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt werden, um sich gegen Gruppenzwang wehren und NEIN sagen zu können. 

Mein Dank geht daher an alle Tutoren, Kollegen und Referenten, die sich in diesem Schuljahr für die Sucht- und Gewaltprävention eingesetzt haben.