Bergwerksmuseum

Die fünften Klassen der Realschule Peißenberg besuchten an zwei Tagen das Bergwerks-Museum an der Tiefstollenhalle. Gemeinsam mit ihren Erdkunde- und Klassenlehrern verbrachten sie jeweils knapp zwei Stunden dort. Nach einer Führung durch das Bergwerksmuseum, bei dem die Schülerinnen und Schüler viele Informationen zur Geschichte des Bergbaus in Peißenberg erhalten hatten, durften die Kinder mit der alten Förder-Eisenbahn in den Stollen einfahren.

Dort wurden sie Zeuge einer simulierten Sprengung, die bei den Jungen und Mädchen für große Begeisterung sorgte. Danach ging es in die Ausstellungsräume des Museums in der Tiefstollenhalle, wo noch ein Film über die Geschichte des Peißenberger Kohlebergbaus gezeigt wurde. Nach einer ausgiebigen Brotzeit folgte dann das Highlight des Tages, die Fahrt mit der Bockerlbahn, der Miniatur-Eisenbahn. Zur Erinnerung erhielt dann noch jeder ein echtes Stück Peißenberger Kohle.

Bereits einige Tage zuvor waren die fünften Klassen der Realschule Peißenberg zu Gast in der Buchhandlung Peissenbuch. Grund des Besuchs war der Welttag des Buches. Dieser von der UNESCO ins Leben gerufene Tag ist ein Feiertag für das Lesen, für Bücher und für die Rechte der Autoren. Um auf diesen Tag aufmerksam zu machen, erhalten Schülerinnen und Schüler der vierten und fünften Klassen ein Buch geschenkt. Unter dem Motto „Ich schenk dir eine Geschichte“ soll diese deutschlandweite Kampagne die Lesebegeisterung bei den Heranwachsenden fördern. „Ursprünglich stammt der Brauch, am 23. April ein Buch zu verschenken aus Katalanien“, so Uschi Einberger, Inhaberin der Buchhandlung Peissenbuch. „So wurden dort am Namenstag des Volksheiligen St. Georg Rosen und Bücher verschenkt.“ Während sie dies erzählt, sitzen die 19 Mädchen und Jungen der Klasse 5d neugierig in dem kleinen Buchladen im Halbkreis und hören den Ausführungen der Buchhändlerin interessiert zu. Bevor jeder von ihnen ein Buch geschenkt bekommt, haben sie die Gelegenheit, Fragen zu stellen. „Woher bekommen sie eigentlich ihre Bücher?“, fragt Robert. „Warum sind sie eigentlich Buchhändlerin geworden?“, will Gabriel wissen. Geduldig antwortet Einberger auf die Fragen der Schülerinnen und Schüler. Nach knapp 10 Fragen ist es dann endlich so weit und die Kinder erhalten ihr Buch. In diesem Jahr ist es das Buch „Lenny, Melina und die Sache mit dem Skateboard“. Freudig nehmen die Peißenberger Realschüler die Bücher entgegen und schauen sich noch ein wenig im Laden um, bevor sie mit ihrem Deutschlehrer Markus Brennauer den Fußmarsch zurück zur Schule antreten.