Deutsches Museum

15. April 2015. Ein schöner sonniger Morgen. Eine noch unausgeschlafene Schulklasse auf dem Weg nach München in das Deutsche Museum.

Noch schnell kontrollieren, ob auch genug zu essen mitgenommen wurde und los geht’s. In München angekommen zieht ein Teil der Klasse mit Frau Mohr los, um mit einer jungen Physikerin in die Welt der Astronomie einzutauchen. Die anderen Schüler bilden Gruppen und informieren sich zum Beispiel über Schiffe, Flugzeuge oder auch physikalische Bereiche. Unsere Gruppe bevorzugte in der Zeit die Fotoentwicklung, die Textiltechnikabteilung und die unterirdischen Nachbauten von verschiedenen Bergwerken. Auf einem Rundweg von etwa 700 m Länge ist genug Zeit, um sich in den Alltag der Bergbauarbeiter hineinzuversetzen. Auf drei Stockwerken verteilt werden realistisch der Metallerzbergbau, der Steinkohlenbergbau und der Salzbergbau dargestellt. Jetzt noch einen kurzen Ausflug auf die Dachterrasse, ein Käsebrot zwischen die Backen schieben und dann geht’s auch schon los, mit Frau Furtner zur zweiten Runde der Führung. Eine sympathische Frau vom Max-Planck-Institut führt uns in einen dunklen Raum mit vielen hellen Punkten an der Decke und einer großen Sitzlandschaft (für den immer noch müden Schüler eher eine Liegelandschaft) in der Mitte des Zimmers.

Gerade hingesetzt geht es auch schon los mit Fragen wie: „Wie viele Planeten gibt es in unserem Sonnensystem und wie ist die Erde eigentlich entstanden?“
Schweigen füllt den Raum, doch siehe da, eine kleine weiße Hand über den Köpfen der anderen ist zu sehen und die Antwort kommt wie aus der Pistole geschossen: „8 Planeten und die Erde entstand durch den Urknall.“ Wie die Erde nun wirklich entstanden ist, darüber lässt sich streiten, doch Fakt ist, unser Sonnensystem enthält 8 Planeten. Durch die entspannte Atmosphäre fällt es jedem leicht, sich mit einzubringen und gemeinsam zu definieren, was schwarze Löcher sind, was dunkle Materie ist, und viele andere interessante Dinge. Bilder an der Wand des kreisförmigen Raumes sind wie ein Zeitstrahl angeordnet und sorgen dafür, dass selbst die unaufmerksamen Schüler dem Gesprochenen folgen können. Nach spannenden 45 Minuten verabschiedet sich die Frau, die den Vortrag gehalten hat, von uns und wir machen uns auf den Weg in Richtung Ausgang. Noch schnell ein Gruppenfoto machen, dann ab in den Souvenirshop oder ein Eis kaufen. Gemeinsam treten wir gut gelaunt die Heimreise an und erreichen unsere traute Heimat um ca. 15 Uhr.

(Corinna Boegner 10b, Johanna Schärfl 10d)