Unterrichtsgang zur Firma Landler

Würzig, zart, lecker – So beschrieben die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6c den Schinken, den sie im Anschluss an eine ausführliche Betriebsführung durch die Räume der Firma Landler in Peißenberg verkosten durften. Doch zunächst mussten sich die 22 Schülerinnen und Schüler und auch ihre Erdkunde-Lehrerin, Frau Kliegel, fast vollständig in Plastik hüllen, um den strengen Hygiene-Vorschriften Genüge zu tun und die Fertigungshallen betreten zu dürfen.

Auf einer etwa einstündigen Besichtigung erfuhren die Schüler viel Interessantes über den aufwändigen Prozess, den ein Stück Fleisch vom Rind oder Schwein durchlaufen muss, um zu einem Bauernschinken vom Tiroler Metzgermeister oder einem Pfaffenwinkler Karreespeck zu werden. Nicht ohne Stolz erklärten ihnen die Mitarbeiter, dass jedes Stück etwa 25mal in die Hand genommen werden muss, bis die Produktion beendet ist. Diese beginnt mit der Anlieferung des Fleisches, der manuellen Würzung, der Lagerung und Räucherung über Buchenholzspänen bis hin zur mehrmonatigen Trocknung, dem Pressvorgang und schließlich der Verpackung und dem Verkauf des Schinkens. Aufgrund der langen Lagerungszeit, währenddessen das Fleisch ruhen und reifen kann, kann der Herstellungsprozess bis zu zwei Jahre lang dauern.

Vielen Dank an die Firma Landler für die ausführliche Führung, die Geduld bei der Beantwortung der zahlreichen Fragen und für die Möglichkeit einen solchen Produktionsprozess hautnah mitzuerleben.