Schüler helfen Schülern

TutorInnen bauen „Brücken“ an der Realschule Peißenberg

Auch im neuen Schuljahr bietet die Realschule Peißenberg ihren SchülerInnen zahlreiche Unterstützungen an.

Einerseits im Rahmen des bayernweiten Förderprogramms "gemeinsam.Brücken.bauen", andererseits in etlichen ergänzenden Angeboten. Auch das erfolgreiche Projekt "Schüler-helfen-Schülern" wird heuer wieder aufgelegt – und von vielen SchülerInnen angenommen. In diesem Projekt unterstützen 18 TutorInnen höherer Jahrgangsstufen ihre MitschülerInnen aus den 5.-9. Klassen. Die fachkundigen LerntutorInnen helfen, Wissenslücken durch Wiederholung und Übung zu schließen. Außerdem vermitteln sie Strategien zum selbstständigen Lernen.

Am 04.10. fand die erste von zwei Fortbildungen für die TutorInnen statt. Hierbei wurden didaktische und methodische Grundkenntnisse vermittelt. Frau Schukalla-Zeitler, Lehrerin an der Josef-Zerhoch-Mittelschule in Peißenberg, regte in der zweistündigen Fortbildung bei den TutorInnen einen Perspektivwechsel an: Diese sind nun nicht mehr (nur) Lernende, sondern (auch) Lehrende!

In der zweiten Fortbildung, die am 06. Oktober stattfand, wurden die TutorInnen von Fachlehrkräften in die "Besonderheiten" der verschiedenen Fächer eingewiesen. So wurden die TutorInnen mit den jeweiligen Übungsmaterialien vertraut gemacht und auf mögliche Herausforderungen hingewiesen.

Die TutorInnen des Projektes "Schüler helfen Schülern" treffen sich ab dem 11.10. wöchentlich mit ihren MitschülerInnen. Neben Hilfe mit dem Lernstoff können die TutorInnen nach den Fortbildungen Lernhemmungen analysieren, verschiedene Merktechniken vermitteln und bei der Strukturierung von Lerninhalten helfen. Frau Hoser, die das Projekt "Schüler helfen Schülern" an der Realschule Peißenberg betreut, betont außerdem die Bedeutung guten Zeitmanagements, das die TutorInnen vermitteln sollen. Durch das Projekt sollen zudem soziale Kompetenzen und der Zusammenhalt an der Schule gestärkt werden. Dies war während des Distanzunterrichts lange Zeit nur eingeschränkt möglich, ist aber wichtig für ein gutes Schulklima, so Frau Hoser.